Weingut Rings

Bis zum Jahr 2000 haben Willi und Traudel Rings ihren Wein als Fasswein verkauft, erst als Steffen Rings, der den Betrieb heute mit seinem Bruder Andreas führt, die Verantwortung im Keller übernahm, begann man mit der Selbstvermarktung. Zum 1. Juni 2015 wurde das Weingut in den VDP aufgenommen, ein steiler Aufstieg! Das Gros ihrer Weinberge liegt in Freinsheim, in den Lagen Schwarzes Kreuz und Gottesacker, dazu kamen Lagen wie Weilberg, Nussriegel, Steinacker, Annaberg, Kalkofen und Saumagen. Im Jahr 2011 rekultivierten sie eine jahrzehntelang brachliegende Gewanne im Leistadter Felsenberg und bestockten den Südhang mit einem Pinot Noir-Klon aus dem Burgund. Rote Rebsorten nehmen die Hälfte der Rebfläche ein: vor allem Spätburgunder, aber auch Cabernet Sauvignon, Merlot, Portugieser, St. Laurent und Syrah. Neben Riesling gibt es an weißen Sorten Weißburgunder und Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Seit dem Jahrgang 2017 sind die Weine biologisch zertifiziert, im Sommer 2018 fand der Umzug in ein komplett neues Weingut mit reichlich Raum für Produktion, Keller und Lager statt, gelegen am südwestlichen Rand Freinsheims in der Lage Schwarzes Kreuz.

Kontakt. 

Am Gottesacker 10
67251  Freinsheim

Öffnungszeiten

Mo.-Sa. 10-12 + 13-17 Uhr

Besitzer

Steffen & Andreas Rings

Betriebsleiter

Steffen & Andreas Rings

Kellermeister

Niklas Raab

Außenbetrieb

Georg Lutz
Pfalz
33,5 Hektar
190.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Calcaire" Blanc de Noirs Sekt brut nature

2019

12 %

89

"Das Kreuz" Rotwein trocken

2020

14 %

91

"Kalk & Stein" Weißwein trocken

2021

12,5 %

91

Riesling "GG" Annaberg

2022

12,5 %

92

Riesling "GG" Saumagen

2022

13 %

93

Riesling "GG" Weilberg

2022

12,5 %

92

Riesling trocken "Kreid"

2022

13 %

94+

Riesling trocken Kallstadt

2022

12,5 %

89

Riesling trocken Kallstadter Steinacker

2022

12,5 %

91

Riesling trocken Ungsteiner Nussriegel

2022

12,5 %

91

Lagen

Schwarzes Kreuz (Freinsheim)
Saumagen (Kallstadt)
Steinacker (Kallstadt)
Weilberg (Ungstein)
Nussriegel (Ungstein)
Kalkofen (Leistadt)
Felsenberg (Leistadt)

Rebsorten

Riesling (30%)
Spätburgunder (30%)
Steffen & Andreas Rings
© Weingut Rings/Foto: Andreas Durst

Winzer

Bis zum Jahr 2000 haben Willi und Traudel Rings ihren Wein als Fasswein verkauft, erst als Steffen Rings, der den Betrieb heute mit seinem Bruder Andreas führt, die Verantwortung im Keller übernahm, begann man mit der Selbstvermarktung. Zum 1. Juni 2015 wurde das Weingut in den VDP aufgenommen, ein steiler Aufstieg! Das Gros ihrer Weinberge liegt in Freinsheim, in den Lagen Schwarzes Kreuz und Gottesacker, dazu kamen Lagen wie Weilberg, Nussriegel, Steinacker, Annaberg, Kalkofen und Saumagen. Im Jahr 2011 rekultivierten sie eine jahrzehntelang brachliegende Gewanne im Leistadter Felsenberg und bestockten den Südhang mit einem Pinot Noir-Klon aus dem Burgund. Rote Rebsorten nehmen die Hälfte der Rebfläche ein: vor allem Spätburgunder, aber auch Cabernet Sauvignon, Merlot, Portugieser, St. Laurent und Syrah. Neben Riesling gibt es an weißen Sorten Weißburgunder und Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc. Seit dem Jahrgang 2017 sind die Weine biologisch zertifiziert, im Sommer 2018 fand der Umzug in ein komplett neues Weingut mit reichlich Raum für Produktion, Keller und Lager statt, gelegen am südwestlichen Rand Freinsheims in der Lage Schwarzes Kreuz.

Aktuelle Kollektion

Einmal mehr präsentieren uns Andreas und Steffen Rings eine enorm starke Kollektion mit einigen Weinen, die in ihrer jeweiligen Kategorie zur Spitze in Deutschland zählen. Aber wir fangen zunächst unten an, beim Gutsriesling, der schon exemplarisch für den Stil des Weinguts steht: Er ist geradlinig mit herben, animierenden Zitrusnoten und einer markanten, frischen Säure und zeigt im Bouquet noch leicht rauchige Reduktionsnoten, die sich mehr oder weniger auch bei den weiteren Rieslingen finden, beim Riesling Kallstadt sind sie nur dezent und lassen auch Raum für etwas Frucht, Aprikose, Ananas, am Gaumen besitzt er etwas salzige Noten, ist druckvoll, sehr animierend und nachhaltig. Bei den Erste-Lage-Rieslingen ist der Nussriegel der zugänglichere Wein, zeigt steinig-kräutrige Noten, etwas Rosmarin und gelben Apfel, besitzt salzige Noten, Druck und Länge, der Steinacker zeigt rauchige Reduktionsnoten, etwas kreidige Würze, ist herb, straff, geradlinig, sehr salzig und besitzt gute Länge. Die vier großen Rieslinge haben wir über mehrere Tage hinweg immer wieder verkostet, sie öffnen sich nur langsam und bleiben in der offenen Flasche sehr stabil: Der Weilberg ist der offenste, zeigt kräutrige Würze, Schwarztee, etwas Stein, Heu und gelben Apfel im Bouquet, am Gaumen besitzt er eine dezente Reduktion und viel Druck, der Annaberg zeigt dagegen eine sehr deutliche Reduktion, rauchige Noten, etwas Ananas, ist konzentriert, druckvoll, sehr salzig und nachhaltig, der Saumagen ist steinig, kräutrig und reduktiv, wirkt am Gaumen zunächst ganz leicht, entwickelt dann aber enormen Druck und Länge, besitzt salzige Noten und Biss, braucht noch Zeit, wie auch der Kreid, der insgesamt fokussierter und präziser als die anderen Rieslinge ist, er zeigt rauchige Reduktionsnoten, besitzt am Gaumen eine leicht cremige Textur und viel Grip, ist sehr steinig, salzig und enorm nachhaltig. Bei den Spätburgundern zeigt der Gutswein feine rote Frucht, besitzt Frische, der Kallstadter zeigt dezentes Holz, klare Frucht, etwas Waldboden, ist elegant und frisch, der Kalkofen ist noch etwas verhalten, zeigt kräutrige Noten und Hagebutte, besitzt reife Tannine und gute Länge, der Steinacker ist etwas harmonischer und eleganter, zeigt feine rote Frucht. Die beiden Großen Gewächse brauchen viel Luft, der Saumagen zeigt dann rote Johannisbeere und Hagebutte, besitzt gute Substanz, ist elegant, frisch und nachhaltig, der Felsenberg ist noch komplexer, zeigt rote Johannisbeere, Himbeere, Waldboden und kräutrige Noten, besitzt auch am Gaumen feingliedrige rote Frucht, ist sehr elegant und nachhaltig. Das Kreuz zeigt dunkle Beerenfrucht, Kräuter und Lakritze, besitzt eine mächtige Struktur, viel Potential, ist harmonisch und nachhaltig, der Kalk & Stein zeigt feine Zitrusnoten und hefige Würze, Brotkruste, Heu, ist präzise und sehr animierend und der neue Calcaire-Sekt ist schlank, frisch, leicht nussig und animierend.