Weingut Römerhof

Franz-Peter Schmitz hat seit den siebziger Jahren das Weingut aufgebaut. Heute wird er von seinem Sohn Daniel unterstützt, der in Geisenheim studiert hat und Auslandserfahrungen in Chile, Argentinien und Österreich sammelte. Ihre Weinberge liegen im Schweicher Herrenberg, im Longuicher Maximiner Herrenberg, im Rioler Römerberg sowie in den Mehringer Lagen Zellerberg und Blattenberg. Familie Schmitz bewirtschaftet steile Parzellen – beispielsweise die Felsenterrasse im Zellerberg – und besitzt über 60 Jahre alte Reben. Neben Riesling, der 70 Prozent der Fläche einnimmt, bauen sie Weißburgunder sowie Spät- und Frühburgunder an und nun auch Sauvignon Blanc. Die Weine werden teils im Holz, teils im Edelstahl ausgebaut. Das Gros der Weine wird trocken und halbtrocken ausgebaut, der immer saftige und zugängliche Sekt namens Rigodulum gehört hier schon lange zur Tradition. Neu ist die Vinothek, die sich den Kunden als „Zusammenspiel von Weinarchitektur, Weingenuss und Sinnesbegeisterung“ präsentiert.

Kontakt. 

Burgstraße 2
54340  Riol

Öffnungszeiten

Fr. 13-18 Uhr, Sa. 10-17 Uhr und nach Vereinbarung, So. + Feiertage geschlossen

Besonderheiten

Römerhof-Vinothek

Besitzer

Franz-Peter & Daniel Schmitz

Kellermeister

Franz-Peter & Daniel Schmitz
Mosel
11 Hektar
90.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Pinot Blanc trocken "Reserve"

2021

12 %

89

Pinot Noir trocken "Reserve"

2020

15,5 %

88

Riesling Spätlese "feinherb" "vom grauen Tonschiefer" Mehringer Zellerberg

2022

10,5 %

86

Riesling Spätlese "No.1" Longuicher Maximiner Herrenberg

2022

7,5 %

89

Riesling Spätlese halbtrocken "Felsenterrasse" Mehringer Zellerberg

2022

11 %

88

Riesling Spätlese trocken "Alte Reben" Mehringer Zellerberg

2022

12,5 %

89

Riesling Spätlese trocken "Constantin" Mehringer Zellerberg

2022

11,5 %

89

Riesling trocken "Summerwine"

2022

11,5 %

83

Lagen

Maximiner Herrenberg (Longuich)
Herrenberg (Schweich)
Zellerberg (Mehring)
Blattenberg (Mehring)

Rebsorten

Riesling (70%)
Spätburgunder (15%)
Frühburgunder (5%)
Weißburgunder (5%)
Sauvignon Blanc (5%)
Franz-Peter & Daniel Schmitz
© Weingut Römerhof

Winzer

Franz-Peter Schmitz hat seit den siebziger Jahren das Weingut aufgebaut. Heute wird er von seinem Sohn Daniel unterstützt, der in Geisenheim studiert hat und Auslandserfahrungen in Chile, Argentinien und Österreich sammelte. Ihre Weinberge liegen im Schweicher Herrenberg, im Longuicher Maximiner Herrenberg, im Rioler Römerberg sowie in den Mehringer Lagen Zellerberg und Blattenberg. Familie Schmitz bewirtschaftet steile Parzellen – beispielsweise die Felsenterrasse im Zellerberg – und besitzt über 60 Jahre alte Reben. Neben Riesling, der 70 Prozent der Fläche einnimmt, bauen sie Weißburgunder sowie Spät- und Frühburgunder an und nun auch Sauvignon Blanc. Die Weine werden teils im Holz, teils im Edelstahl ausgebaut. Das Gros der Weine wird trocken und halbtrocken ausgebaut, der immer saftige und zugängliche Sekt namens Rigodulum gehört hier schon lange zur Tradition. Neu ist die Vinothek, die sich den Kunden als „Zusammenspiel von Weinarchitektur, Weingenuss und Sinnesbegeisterung“ präsentiert.

Aktuelle Kollektion

Auf Riesling lässt sich das Weingut längst nicht mehr reduzieren. Der Pinot Blanc etwa wird hier ernstgenommen und zu einem Wein ausgebaut, der sich sehen lassen kann: 15 Monate verbrachte er im Barrique und zeigt sich jetzt als Wein, in dem das Holz ausgezeichnet integriert wird; er weist in der Nase eine sehr feine, fast burgundische Art auf, ist im Mund straff, würzig, angenehm präzise – Daniel Schmitz beherrscht den Umgang mit dem Barrique. Auch jenen mit dem 500 Liter-Fass, in dem der trockene Constantin-Riesling auf der Vollhefe reifte und viel Schmelz entwickelte, aber trotzdem eine feine, leichte Art behält. Ganz anders der straffere, würzigere Riesling von alten Zellerberg-Reben. Schön offen: der nach Mirabellen duftende Tonschiefer-Riesling. Herrlich rassig: die No.1-Spätlese mit zupackender Art. Auch der Pinot Noir ist gelungen – obwohl man sich einlassen muss auf dessen Stilistik. Er wurde aus rosinierten Trauben gewonnen und drei Wochen auf der Maische vergoren. Von Dezember bis Juli des übernächsten Jahres reifte er in einem Fass aus neuer französischer Eiche. Das Ergebnis ist alles andere als schlank und elegant, sondern sehr kraftvoll, aber auch sehr stimmig.