Weingut Sander

Bereits in den fünfziger Jahren hatte Otto Heinrich Sander konsequent auf chemische Mittel verzichtet und sich dem ökologischen Weinbau verschrieben, das Weingut gilt allgemein als ältestes Bio-Weingut in Deutschland. Sohn Gerhard, der den Betrieb 1979 übernahm, und Enkel Stefan führen heute diese Arbeit fort, das Weingut wird biodynamisch bewirtschaftet, ist Mitglied bei Naturland. Die Weinberge liegen vor allem in den Mettenheimer Lagen Schlossberg und Michelsberg, aber auch im Bechtheimer Geyersberg. Riesling ist die wichtigste Rebsorte, gefolgt von Weißburgunder, Spätburgunder und Sauvignon Blanc. Dazu gibt es Chardonnay, Silvaner und Müller-Thurgau, aber auch Dornfelder, Cabernet Sauvignon und Merlot, sowie historische Rebsorten wie Grünfränkisch (erste Ernte 2018, Amphorenausbau) und Fränkischer Burgunder (erste Ernte 2019, Barriqueausbau). Die Weine werden zu über 90 Prozent trocken ausgebaut. Die Reserveweine werden lange auf der Hefe ausgebaut.

Kontakt. 

In den Weingärten 11
67582  Mettenheim

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-16 Uhr und nach Vereinbarung

Besonderheiten

Online-Shop shop.sanderweine.de

Besitzer

Familie Sander

Betriebsleiter

Stefan Sander
Rheinhessen
31 Hektar
200.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Blanc de Noir trocken

2022

12 %

85

Chardonnay "Amphore"

2021

13,5 %

86

Chardonnay "Reserve"

2021

13,5 %

89

Chardonnay trocken

2022

13,5 %

86

Grünfränkisch "Zeiten-Sprung"

2021

13,5 %

88

Merlot "Reserve"

2020

15,5 %

86

Riesling trocken "vom Löss" Mettenheimer

2022

13,5 %

83

Riesling trocken Mettenheimer Schlossberg

2022

13 %

89

Sauvignon Blanc trocken

2022

12,5 %

85

Spätburgunder trocken "vom Löss" Mettenheimer

2020

13,5 %

84

Lagen

Schlossberg (Mettenheim)
Michelsberg (Mettenheim)

Rebsorten

Riesling (30%)
Weißburgunder (18%)
Spätburgunder (15%)
Sauvignon Blanc (10%)
© Weingut Sander

Winzer

Bereits in den fünfziger Jahren hatte Otto Heinrich Sander konsequent auf chemische Mittel verzichtet und sich dem ökologischen Weinbau verschrieben, das Weingut gilt allgemein als ältestes Bio-Weingut in Deutschland. Sohn Gerhard, der den Betrieb 1979 übernahm, und Enkel Stefan führen heute diese Arbeit fort, das Weingut wird biodynamisch bewirtschaftet, ist Mitglied bei Naturland. Die Weinberge liegen vor allem in den Mettenheimer Lagen Schlossberg und Michelsberg, aber auch im Bechtheimer Geyersberg. Riesling ist die wichtigste Rebsorte, gefolgt von Weißburgunder, Spätburgunder und Sauvignon Blanc. Dazu gibt es Chardonnay, Silvaner und Müller-Thurgau, aber auch Dornfelder, Cabernet Sauvignon und Merlot, sowie historische Rebsorten wie Grünfränkisch (erste Ernte 2018, Amphorenausbau) und Fränkischer Burgunder (erste Ernte 2019, Barriqueausbau). Die Weine werden zu über 90 Prozent trocken ausgebaut. Die Reserveweine werden lange auf der Hefe ausgebaut.

Aktuelle Kollektion

Eine Reihe von kraftvollen Weißweinen führt in diesem Jahr die Kollektion an. Der 2022er Schlossberg-Riesling zeigt viel Konzentration, reife Frucht, ist kraftvoll, stoffig, besitzt viel Substanz, ist noch jugendlich. Aus dem selben Jahrgang stammt der Michelsberg-Weißburgunder, der sehr offen ist, intensiv, reintönige reife Frucht besitzt. Fruchtbetont und füllig sind auch die 2022er Gutsweine, der saftige, strukturierte Chardonnay gefällt uns besonders gut. Chardonnay konnten wir noch zwei weitere verkosten, aus dem Jahrgang 2021. Der Wein aus der Amphore ist würzig, duftig, sehr kompakt, deutlich spannender ist der Reserve-Chardonnay, der viel reife Frucht und Würze im Bouquet zeigt, stoffig im Mund, kraftvoll, gute Struktur, reife Frucht und viel Grip besitzt. Super spannend ist auch der im Steingut ausgebaute 2021er Grünfränkisch, intensiv und würzig im Bouquet, frisch und druckvoll im Mund, besitzt Struktur und Substanz.