Weingut Scherner-Kleinhanss

Monika Bank-Scherner führt heute zusammen mit ihren beiden Töchtern Sonia und Julia Scherner den Betrieb, nachdem ihr Ehemann Klaus Scherner im Herbst 2021 unerwartet verstarb. Seit 1726 ist das Gut in Familienbesitz, seit 1954 trägt es den Namen Scherner-Kleinhanss. Die Weinberge liegen in den Nieder-Flörsheimer Lagen Frauenberg (Muschelkalk, Löss, quarz- und kieshaltige Böden), Goldberg (Lehmmergel auf Kalksteinuntergrund) und Steig (Löss), im Monsheimer Rosengarten (Löss mit Kies), dem Dalsheimer Bürgel (schwere Böden) und dem Dalsheimer Sauloch (Löss mit Muschelkalk). Weißburgunder nimmt ein Viertel der Rebfläche ein, es folgen Riesling und Spätburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau und Dornfelder, als Spezialitäten gibt es Muskat-Ottonel und Sauvignon Blanc. Die Weine werden überwiegend trocken ausgebaut. Zuletzt wurde in eine neue Kühlanlage investiert.

Kontakt. 

Alzeyer Straße 10
67592  Flörsheim-Dalsheim

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung

Besitzer

Monika, Sonia & Julia Scherner

Betriebsleiter

Monika, Sonia & Julia Scherner
Rheinhessen
13 Hektar
80.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Cuvée J" Rotwein trocken Barrique

2020

13 %

Grauer Burgunder trocken

2022

12 %

Pinot Blanc de Blancs Sekt brut nature

2021

12,5 %

Riesling trocken (1l)

2022

11,5 %

Spätburgunder Rosé trocken

2022

12,5 %

Lagen

Bürgel (Dalsheim)
Sauloch (Dalsheim)
Frauenberg (Nieder-Flörsheim)
Goldberg (Nieder-Flörsheim)
Steig (Nieder-Flörsheim)
Rosengarten (Monsheim)

Rebsorten

Weißburgunder (25%)
Riesling (20%)
Spätburgunder (18%)
Grauburgunder (5%)
Müller-Thurgau (5%)
Dornfelder (5%)
© Weingut Scherner-Kleinhanss

Winzer

Monika Bank-Scherner führt heute zusammen mit ihren beiden Töchtern Sonia und Julia Scherner den Betrieb, nachdem ihr Ehemann Klaus Scherner im Herbst 2021 unerwartet verstarb. Seit 1726 ist das Gut in Familienbesitz, seit 1954 trägt es den Namen Scherner-Kleinhanss. Die Weinberge liegen in den Nieder-Flörsheimer Lagen Frauenberg (Muschelkalk, Löss, quarz- und kieshaltige Böden), Goldberg (Lehmmergel auf Kalksteinuntergrund) und Steig (Löss), im Monsheimer Rosengarten (Löss mit Kies), dem Dalsheimer Bürgel (schwere Böden) und dem Dalsheimer Sauloch (Löss mit Muschelkalk). Weißburgunder nimmt ein Viertel der Rebfläche ein, es folgen Riesling und Spätburgunder, Grauburgunder, Müller-Thurgau und Dornfelder, als Spezialitäten gibt es Muskat-Ottonel und Sauvignon Blanc. Die Weine werden überwiegend trocken ausgebaut. Zuletzt wurde in eine neue Kühlanlage investiert.

Aktuelle Kollektion

Noch kleiner als sonst ist die Kollektion, die das Weingut in diesem Jahr vorstellt, umfasst ganze fünf Weine, aus dem Jahrgang 2022 zwei Weißweine und einen Rosé, einen Sekt aus 2021 sowie einen Rotwein aus dem Jahrgang 2020. Bei diesem handelt es sich um die im Barrique ausgebaute Cuvée J aus Cabernet Sauvignon und Cabernet Mitos, die sehr offen und intensiv im Bouquet ist, rote und dunkle Früchte zeigt, etwas Johannisbeeren, füllig und kompakt im Mund ist, reife Frucht, gute Struktur und Tannine besitzt. Der Spätburgunder Rosé hingegen setzt ganz auf Frische und Frucht, zeigt Kirschen und Erdbeeren im Bouquet, ist wunderschön frisch und fruchtbetont auch im Mund, lebhaft und zupackend, besitzt feine süße Frucht und Grip. Der Riesling im Liter ist immer eine sichere Bank, im Jahrgang 2022 aber gefällt er uns nochmals besser als sonst, zeigt feine Würze im Bouquet, viel Frische und Frucht, ist enorm lebhaft und geradlinig im Mund, klar und frisch, besitzt feine Frucht und Grip, ein bisschen Restsüße schafft feine Balance – so machen Literweine Spaß. Ganz ohne Restsüße kommt der Blanc de Blancs-Sekt aus dem Jahrgang 2021 aus, er ist noch jugendlich, von Frische und Primärfrucht geprägt, zeigt erst im Ansatz rauchig-würzige Noten, ist klar, harmonisch und zupackend – es wäre spannend, wenn es ein späteres Dégorgement dieses Sektes geben würde.