Weingut Schlumberger

Weinbau wird in der Familie seit über 500 Jahren betrieben, das Weingut in seiner heutigen Form geht zurück auf Hartmut Schlumberger, der sich stolz „Privat-Weingut“ nannte und schon früh auf trockene, durchgegoren ausgebaute Weine setzte. Heute wird der Betrieb von seiner Tochter Claudia und deren Ehemann Ulrich Bernhart geführt, der aus dem gleichnamigen Weingut in Schweigen in der Südpfalz stammt; inzwischen werden sie im Betrieb unterstützt von Tochter Johanna. Ulrich Bernhart und Johanna Bernhart teilen sich Außenbetrieb, Keller und Verkauf. Die Weinberge liegen alle rund um Laufen im Markgräflerland, einer Gemeinde, in der Weinbau schon seit dem 8. Jahrhundert urkundlich belegt ist. In Laufen gibt es nur eine eingetragene Einzellage, den Altenberg, aber deutlich unterschiedliche Teillagen mit unterschiedlichen Kalk- und Lehmanteilen. Spätburgunder nimmt ein Viertel der Rebfläche ein, hat flächenmäßig den lange Zeit dominierenden Gutedel überholt, ebenso der Weißburgunder, der heute ein Fünftel der Fläche einnimmt. Danach folgen Gutedel und Grauburgunder, schließlich Riesling, Sauvignon Blanc und Chardonnay, sowie Cabernet Sauvignon und Merlot. Bereits seit Mitte der fünfziger Jahre sind die Weinberge begrünt, Die Weinberge werden schon lange biologisch Bewirtschaft, seit 2023 ist man erneut in der zertifizierten Umstellung. 70 Prozent der Produktion wird an Privatkunden verkauft. Aus der Gewanne Weingarten (Wingerte genannt) erzeugt die Familie Bernhart ihre Großen Gewächse. Der Grauburgunder wurde erstmals 2007 erzeugt, der Weißburgunder 2008, der Spätburgunder wurde erstmals mit dem Jahrgang 2006, nach der Aufnahme in den VDP, als Großes Gewächs bezeichnet, vorher sorgte er als „Pinot Noir R“ für Furore, seit dem Jahrgang 2009 trägt er den Zusatz Wingerte, Weiß- und Grauburgunder seit 2010. Dann folgen die Erste Lage-Weine vom Laufener Altenberg (bis 2009 als trockene Spätlesen bezeichnet) und vom Muggardter Berg in Britzingen, die zuvor den Zusatz „Kalkstein“ trugen. Claudia Schlumberger-Bernhart und Ulrich Bernhart haben ein ehemaliges klösterliches Gebäude in Sulzburg zu einem Hotel mit 10 Zimmern umgebaut, dieses „Dormitorium, Hotel am Klostergarten“ wurde 2018 eröffnet.

Kontakt. ..

Obere Holzgasse 4
79295  Sulzburg-Laufen

Öffnungszeiten

Mo.-Sa. 14-18 Uhr „oder mit etwas Glück“

Besonderheiten

Während der Öffnungszeiten können Weine glas- oder flaschenweise im Winzerhof genossen werden, gerne auch mit mitgebrachter Vesper; Ferienwohnung über dem alten Holzfasskeller

Besitzer

Rainer Schlumberger

Kellermeister

Josefine Schlumberger
Baden
5,5 Hektar
25.000-30.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Fritzle - Pét nat vom" Weißburgunder

2024

12,5 %

5.80 €

Weingut Schlumberger

Gutedel trocken "Feinhefe"

2024

11 %

9.20 €

Weingut Schlumberger

Weißburgunder trocken

2024

12 %

9.20 €

Weingut Schlumberger

Grauburgunder trocken

2024

12,5 %

9.20 €

Weingut Schlumberger

Chasselas trocken "Wingerte" Weingarten Laufener Altenberg

2022

12,5 %

12.60 €

Weingut Schlumberger

"Blanc" Weißwein Laufen

2023

12 %

12.60 €

Weingut Schlumberger

Weißburgunder trocken "Ennwege" Laufener Altenberg

2023

13,5 %

15.60 €

Weingut Schlumberger

Weißburgunder "Einzelstück"

2023

13,5 %

32.00 €

Weingut Schlumberger

Spätburgunder "Carbonique"

2024

11 %

12.00 €

Weingut Schlumberger

Spätburgunder "imfassgereift"

2020

13,5 %

12.60 €

Weingut Schlumberger

Pinot Noir trocken Eich

2020

14 %

18.80 €

Weingut Schlumberger

Spätburgunder "Einzelstück"

2021

12,5 %

37.00 €

Weingut Schlumberger

Lagen

Altenberg (Laufen)
Eich (Laufen)
Weingarten (Laufen)
Ím Ennwegen (Laufen)

Rebsorten

Spätburgunder (29%)
Weißburgunder (27%)
Gutedel (19%)
Grauburgunder (11%)
Huxelrebe (11%)
Muscaris (4%)
© Weingut Rainer Schlumberger

Winzer

Weinbau wird in der Familie seit über 500 Jahren betrieben, das Weingut in seiner heutigen Form geht zurück auf Hartmut Schlumberger, der sich stolz „Privat-Weingut“ nannte und schon früh auf trockene, durchgegoren ausgebaute Weine setzte. Heute wird der Betrieb von seiner Tochter Claudia und deren Ehemann Ulrich Bernhart geführt, der aus dem gleichnamigen Weingut in Schweigen in der Südpfalz stammt; inzwischen werden sie im Betrieb unterstützt von Tochter Johanna. Ulrich Bernhart und Johanna Bernhart teilen sich Außenbetrieb, Keller und Verkauf. Die Weinberge liegen alle rund um Laufen im Markgräflerland, einer Gemeinde, in der Weinbau schon seit dem 8. Jahrhundert urkundlich belegt ist. In Laufen gibt es nur eine eingetragene Einzellage, den Altenberg, aber deutlich unterschiedliche Teillagen mit unterschiedlichen Kalk- und Lehmanteilen. Spätburgunder nimmt ein Viertel der Rebfläche ein, hat flächenmäßig den lange Zeit dominierenden Gutedel überholt, ebenso der Weißburgunder, der heute ein Fünftel der Fläche einnimmt. Danach folgen Gutedel und Grauburgunder, schließlich Riesling, Sauvignon Blanc und Chardonnay, sowie Cabernet Sauvignon und Merlot. Bereits seit Mitte der fünfziger Jahre sind die Weinberge begrünt, Die Weinberge werden schon lange biologisch Bewirtschaft, seit 2023 ist man erneut in der zertifizierten Umstellung. 70 Prozent der Produktion wird an Privatkunden verkauft. Aus der Gewanne Weingarten (Wingerte genannt) erzeugt die Familie Bernhart ihre Großen Gewächse. Der Grauburgunder wurde erstmals 2007 erzeugt, der Weißburgunder 2008, der Spätburgunder wurde erstmals mit dem Jahrgang 2006, nach der Aufnahme in den VDP, als Großes Gewächs bezeichnet, vorher sorgte er als „Pinot Noir R“ für Furore, seit dem Jahrgang 2009 trägt er den Zusatz Wingerte, Weiß- und Grauburgunder seit 2010. Dann folgen die Erste Lage-Weine vom Laufener Altenberg (bis 2009 als trockene Spätlesen bezeichnet) und vom Muggardter Berg in Britzingen, die zuvor den Zusatz „Kalkstein“ trugen. Claudia Schlumberger-Bernhart und Ulrich Bernhart haben ein ehemaliges klösterliches Gebäude in Sulzburg zu einem Hotel mit 10 Zimmern umgebaut, dieses „Dormitorium, Hotel am Klostergarten“ wurde 2018 eröffnet.

Aktuelle Kollektion

Die Beschreibung der aktuellen Kollektion und die Bewertungen der Weine sind im Buch „Eichelmann 2026. Deutschlands Weine“ sowie in der App „Eichelmann 2026“ vorhanden.