Weingut Carlo Schmitt

Das Weingut Carlo Schmitt gehörte unter dem Namen Heinz Schmitt lange zu den bekanntesten Betrieben der Mittelmosel. Inhaber Heinz Schmitt war ein akribischer und neugieriger Winzer, der stets nach den besten Trauben und der bestmöglichen Ausbauweise suchte. Für dieses Buch stellte er immer wieder eine Phalanx an Weinen an, vom saftigen Basiswein bis zu edelsüßen Spitzen, auch bewies er immer wieder, wie gut seine Weine reifen konnten. Nachdem Heinz Schmitt im Weinberg tödlich verunglückt war, wurde die Fläche drastisch von 24 Hektar auf 1,5 Hektar verkleinert, inzwischen ist sie wieder auf 3,5 Hektar gestiegen, neue Weinberge in der Köwericher Laurentiuslay wurden erworben. Inhaber des Weinguts sind heute Silvia, Senta und Carlo Schmitt; als Betriebsleiter und Kellermeister firmiert Carlo Schmitt. Angebaut werden heute zu 90 Prozent Rieslingreben, die restliche Fläche entfällt auf Müller-Thurgau und Weißburgunder.

Kontakt. 

Stephanusstraße 4
54340  Leiwen / Mosel

Öffnungszeiten

nach Vereinbarung; Weinproben mit oder ohne Essensbegleitung

Besitzer

Senta & Carlo Schmitt

Betriebsleiter

Carlo Schmitt

Kellermeister

Carlo Schmitt

Außenbetrieb

Carlo Schmitt
Mosel
3,5 Hektar
15.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Riesling "Alte Reben" Klüsserather

2022

11,5 %

87

Riesling "feinherb" Laurentiuslay

2022

11 %

86

Riesling "feinherb"

2022

10,5 %

84

Riesling Beerenauslese Köwericher Laurentiuslay

2022

7,5 %

92

Riesling Kabinett Köwericher Laurentiuslay

2022

9 %

87

Riesling trocken "GG" Herrenberg

2022

12 %

88

Riesling trocken Rosengärtchen

2022

12 %

88

Riesling trocken

2022

11,5 %

84

Rivaner trocken

2022

12 %

85

Weißburgunder trocken

2022

12,5 %

85

Lagen

Laurentiuslay (Köwerich)
Herrenberg (Longuich)
Rosengärtchen (Neumagen)
Bruderschaft (Klüsserath)

Rebsorten

Riesling (90%)
Müller-Thurgau (5%)
Weißburgunder (5%)
Carlo Schmitt
© Weingut Carlo Schmitt

Winzer

Das Weingut Carlo Schmitt gehörte unter dem Namen Heinz Schmitt lange zu den bekanntesten Betrieben der Mittelmosel. Inhaber Heinz Schmitt war ein akribischer und neugieriger Winzer, der stets nach den besten Trauben und der bestmöglichen Ausbauweise suchte. Für dieses Buch stellte er immer wieder eine Phalanx an Weinen an, vom saftigen Basiswein bis zu edelsüßen Spitzen, auch bewies er immer wieder, wie gut seine Weine reifen konnten. Nachdem Heinz Schmitt im Weinberg tödlich verunglückt war, wurde die Fläche drastisch von 24 Hektar auf 1,5 Hektar verkleinert, inzwischen ist sie wieder auf 3,5 Hektar gestiegen, neue Weinberge in der Köwericher Laurentiuslay wurden erworben. Inhaber des Weinguts sind heute Silvia, Senta und Carlo Schmitt; als Betriebsleiter und Kellermeister firmiert Carlo Schmitt. Angebaut werden heute zu 90 Prozent Rieslingreben, die restliche Fläche entfällt auf Müller-Thurgau und Weißburgunder.

Aktuelle Kollektion

Der Weißburgunder wirkt kühl, leicht nussig, ist im Mund angenehm präzise und trocken, mit etwas Schmelz und nussigem Nachhall. Gut gefallen hat uns auch in den Vorjahren schon der Rivaner, aus 2022 ist er nicht minder überzeugend, fein, duftig, recht straff und animierend. Der trockene Rosengärtchen-Wein ist sehr fein und duftig mit Noten, die ein wenig floral wirken, im Mund sehr fein und präzise. Sehr fein ist auch das Große Gewächs: verhalten mit dezenten Kernobst-, auch ganz leichten Steinobstnoten, im Mund schlank, kühl, präzise. Der Wein ist am ersten Tag noch sehr verschlossen, öffnet sich dann aber deutlich. Man neigt bei einer flüchtigen Verkostung dazu, diesen Wein zu unterschätzen. Zupackend und würzig ist der Wein von alten Reben, der offiziell nicht trocken ist, dessen Hauch von Süße aber kaum wahrnehmbar ist. Verschlossen wiederum ist der Riesling aus der Köwericher Laurentiuslay, die zarte Süße ist gut eingebunden, der Wein wirkt sogar etwas vibrierend. Sehr gelungen ist der Kabinett mit wenig Süße, herausragend ist die sehr klare, nachhaltige Beerenauslese mit Bergamotte- und Steinobstnoten.