Laura Seufert hat die Weinbautechnikerschule in Veitshöchheim absolviert, war während ihrer Ausbildung unter anderem bei Ludwig Knoll im Weingut am Stein in Würzburg und bei Peter Jakob Kühn in Oestrich, aber auch in Südtirol, hat dann drei Jahre beim Weingut am Stein gearbeitet, danach studierte sie in Geisenheim, sammelte weitere Auslandserfahrungen im Burgenland und in Neuseeland. Zuhause ist sie in Iphofen am Steigerwald, respektive war sie, denn inzwischen lebt sie mit Kind und Partner in der Ortenau. Die Familie Seufert baut seit vier Generationen Wein in Iphofen an, und Lauras Vater Jürgen Seufert und seine Ehefrau Edith führten lange den Betrieb. Die Weinberge liegen alle in Iphofen am Fuße des Schwanbergs, in den Lagen Kronsberg, Kalb und Julius-Echter-Berg, die Reben wachsen auf Gipskeuperböden. Silvaner nimmt 90 Prozent der Rebfläche ein, weswegen man sich lange Zeit Silvaner-Weingut genannt hat, dazu gibt es ein wenig Müller-Thurgau, Riesling und Kerner. Viele der Reben wurden bereits in den siebziger Jahren gepflanzt. Es werden weder Herbizide, noch Insektizide oder Kunstdünger verwendet; die Umstellung auf biologischen Weinbau ist inzwischen abgeschlossen. In den Weinbergen werden verschiedene Gräser und Kräuter eingesät um Lebensraum für Bienen, Regenwürmer und andere Nützlinge zu schaffen; es wird ausschließlich natürlicher Kompost eingebracht. Die Weine werden mit den natürlichen Hefen vergoren, mit mehr oder weniger langen Maischestandzeiten, sie lagern lange auf der Vollhefe, teils im Holz, teils im Edelstahl, aber auch in der Amphore, und werden unfiltriert abgefüllt, sie werden nur ganz wenig oder überhaupt nicht geschwefelt. Der vielleicht bekannteste Wein von Laura Seufert ist der Anarchie genannte maischevergorene Silvaner, der etwa vier Wochen auf der Maische ausgebaut wird, dann ein Jahr auf der Vollhefe im Halbstückfass bleibt und mit Hefedepot abgefüllt wird. Er Ist seit Beginn ein sehr eigenständiger, immer überzeugender Naturwein, von deutlichen Hefenoten geprägt, Minimalistisch, puristisch und nachhaltig, ein Wein der sich auf der Flasche exzellent entwickelt. Alle Weine werden heute nicht mehr zur Qualitätsweinprüfung angestellt und als Landwein Main angeboten. Und für Landweine darf man laut Deutschem Weingesetz keine Lagen angeben, weswegen beispielsweise der Silvaner Kalb heute als Silvaner K bezeichnet wird. Dem Weingut ist ein Hotel Garni mit vier Gästezimmern und zwei Apartments angeschlossen. Die Rebfläche wurde vor zwei Jahren verringert, Pachtflächen wurden zurückgegeben.
Kontakt. ..
Bahnhofstraße 33
97346 Iphofen
Öffnungszeiten
Besitzer
Betriebsleiter
Kellermeister
Außenbetrieb
| Anbaugebiet | Franken |
| Rebfläche | 2,5 Hektar |
| Produktion | 15.000 Flaschen |
Laura Seufert hat die Weinbautechnikerschule in Veitshöchheim absolviert, war während ihrer Ausbildung unter anderem bei Ludwig Knoll im Weingut am Stein in Würzburg und bei Peter Jakob Kühn in Oestrich, aber auch in Südtirol, hat dann drei Jahre beim Weingut am Stein gearbeitet, danach studierte sie in Geisenheim, sammelte weitere Auslandserfahrungen im Burgenland und in Neuseeland. Zuhause ist sie in Iphofen am Steigerwald, respektive war sie, denn inzwischen lebt sie mit Kind und Partner in der Ortenau. Die Familie Seufert baut seit vier Generationen Wein in Iphofen an, und Lauras Vater Jürgen Seufert und seine Ehefrau Edith führten lange den Betrieb. Die Weinberge liegen alle in Iphofen am Fuße des Schwanbergs, in den Lagen Kronsberg, Kalb und Julius-Echter-Berg, die Reben wachsen auf Gipskeuperböden. Silvaner nimmt 90 Prozent der Rebfläche ein, weswegen man sich lange Zeit Silvaner-Weingut genannt hat, dazu gibt es ein wenig Müller-Thurgau, Riesling und Kerner. Viele der Reben wurden bereits in den siebziger Jahren gepflanzt. Es werden weder Herbizide, noch Insektizide oder Kunstdünger verwendet; die Umstellung auf biologischen Weinbau ist inzwischen abgeschlossen. In den Weinbergen werden verschiedene Gräser und Kräuter eingesät um Lebensraum für Bienen, Regenwürmer und andere Nützlinge zu schaffen; es wird ausschließlich natürlicher Kompost eingebracht. Die Weine werden mit den natürlichen Hefen vergoren, mit mehr oder weniger langen Maischestandzeiten, sie lagern lange auf der Vollhefe, teils im Holz, teils im Edelstahl, aber auch in der Amphore, und werden unfiltriert abgefüllt, sie werden nur ganz wenig oder überhaupt nicht geschwefelt. Der vielleicht bekannteste Wein von Laura Seufert ist der Anarchie genannte maischevergorene Silvaner, der etwa vier Wochen auf der Maische ausgebaut wird, dann ein Jahr auf der Vollhefe im Halbstückfass bleibt und mit Hefedepot abgefüllt wird. Er Ist seit Beginn ein sehr eigenständiger, immer überzeugender Naturwein, von deutlichen Hefenoten geprägt, Minimalistisch, puristisch und nachhaltig, ein Wein der sich auf der Flasche exzellent entwickelt. Alle Weine werden heute nicht mehr zur Qualitätsweinprüfung angestellt und als Landwein Main angeboten. Und für Landweine darf man laut Deutschem Weingesetz keine Lagen angeben, weswegen beispielsweise der Silvaner Kalb heute als Silvaner K bezeichnet wird. Dem Weingut ist ein Hotel Garni mit vier Gästezimmern und zwei Apartments angeschlossen. Die Rebfläche wurde vor zwei Jahren verringert, Pachtflächen wurden zurückgegeben.
Die Beschreibung der aktuellen Kollektion und die Bewertungen der Weine sind im Buch „Eichelmann 2026. Deutschlands Weine“ sowie in der App „Eichelmann 2026“ vorhanden.
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info@mondo-heidelberg.de
Bachstraße 27
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