Weingut A. Waigand

Alois Waigand pflanzte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg die ersten Reben. Nach und nach erwarb er weitere Parzellen im Erlenbacher Hochberg. Heute führen Albert und Heike Waigand den Betrieb, unterstützt von Tochter Verena, die nach Weinküferlehre ihr Studium der Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn abgeschlossen hat. Die Weinberge liegen alle in Quer­ter­ras­sen im steilen Erlenbacher Hochberg, wo die Reben wie im unmittelbar angrenzenden Klingenberger Schlossberg auf roten Buntsandsteinböden wachsen. An weißen Sorten, welche die Hälfte der Fläche einnehmen, werden Silvaner, Müller-Thurgau, Riesling und Weißburgunder angebaut, wichtigste rote Rebsorte ist Spätburgunder, daneben gibt es ein wenig Portugieser, sowie Dornfelder und Cabernet Mitos, die ältesten Portugieserreben wurden 1951 gepflanzt. Die Weine werden teils im Edelstahl, teils im Holz (Weißburgunder und Spätburgunder) ausgebaut. Zusammen mit der Stadt Erlenbach wurde ein brachliegender Weinberg in der Teillage Felsenröder 2014 neu bestockt, aus dem ein Premium-Spätburgunder erzeugt wird, erstmals 2017.

Kontakt. 

Dr. Vits-Straße 8
63906  Erlenbach am Main

Öffnungszeiten

Häckerwirtschaft (mehrmals im Jahr), Weinproben und Weinbergswanderung in den Steillagen auf Anfrage

Besitzer

Albert Waigand

Betriebsleiter

Ansprechpartner: Verena Waigand

Kellermeister

Albert & Verena Waigand
Franken
2 Hektar
10.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Blanc de Noirs trocken Erlenbacher Hochberg

2021

12 %

82

Riesling Kabinett trocken Erlenbacher Hochberg

2020

12 %

85

Silvaner trocken Erlenbacher Hochberg

2021

12 %

83

Spätburgunder "S" trocken Erlenbacher Hochberg

2018

13,5 %

88

Spätburgunder trocken Erlenbacher Hochberg

2021

12,5 %

85

Weißer Burgunder "FR" Spätlese trocken Erlenbacher Hochberg

2020

13,5 %

88

Lagen

Hochberg (Erlenbach)

Rebsorten

Spätburgunder
Weißburgunder
Silvaner
Riesling
Müller-Thurgau
Kerner
Portugieser
Albert & Verena Waigand
© Weingut A. Waigand

Winzer

Alois Waigand pflanzte kurz nach dem Zweiten Weltkrieg die ersten Reben. Nach und nach erwarb er weitere Parzellen im Erlenbacher Hochberg. Heute führen Albert und Heike Waigand den Betrieb, unterstützt von Tochter Verena, die nach Weinküferlehre ihr Studium der Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn abgeschlossen hat. Die Weinberge liegen alle in Quer­ter­ras­sen im steilen Erlenbacher Hochberg, wo die Reben wie im unmittelbar angrenzenden Klingenberger Schlossberg auf roten Buntsandsteinböden wachsen. An weißen Sorten, welche die Hälfte der Fläche einnehmen, werden Silvaner, Müller-Thurgau, Riesling und Weißburgunder angebaut, wichtigste rote Rebsorte ist Spätburgunder, daneben gibt es ein wenig Portugieser, sowie Dornfelder und Cabernet Mitos, die ältesten Portugieserreben wurden 1951 gepflanzt. Die Weine werden teils im Edelstahl, teils im Holz (Weißburgunder und Spätburgunder) ausgebaut. Zusammen mit der Stadt Erlenbach wurde ein brachliegender Weinberg in der Teillage Felsenröder 2014 neu bestockt, aus dem ein Premium-Spätburgunder erzeugt wird, erstmals 2017.

Aktuelle Kollektion

Sechs Weine präsentieren Albert und Verena Waigand wie gewohnt – eine kleine, aber wie immer überzeugende Kollektion. Der 2021er Silvaner zeigt feine Würze und Frucht im Bouquet, ist klar, frisch und zupackend. Etwas würzig und duftig ist der 2021er Blanc de Noirs, er ist frisch und zupackend im Mund, geprägt vom Kontrast aus Süße und Biss. Spannender sind die beiden 2020er Weißweine. Der trockene Riesling Kabinett ist wunderschön reintönig im Bouquet, sehr klar und harmonisch im Mund, lebhaft und zupackend, besitzt gute Struktur und Grip. Unser eindeutiger Favorit aber im weißen Segment ist wieder einmal die trockene Weißburgunder Spätlese, die im Jahrgang 2020 siebzehn Monate im neuen Barrique ausgebaut wurde, gute Konzentration und rauchige Noten im Bouquet zeigt, ein wenig Gewürze, füllig und kraftvoll im Mund ist, viel reife Frucht und Substanz besitzt, aber auch schöne Frische – ein Wein, der gut altern wird. Der 2021er Spätburgunder ist frisch, fruchtbetont und reintönig im Bouquet, harmonisch im Mund, besitzt gute Struktur und Grip. Spannend ist der Spätburgunder S aus dem heißen Jahrgang 2018, er zeigt intensive reintönige Frucht und rauchige Noten, ist klar, harmonisch, zupackend und strukturiert.