Weingut Martin Waßmer

Martin Waßmer stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb, der schon seit Generationen auch Weinbau betreibt. Während seiner Ausbildung zum Koch begann er 1980 mit dem Anbau von Spargel. Spargel und Erdbeeren sind flächenmäßig seine wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte. Seine Liebe gilt aber dem Wein. Durch Seminare und Besuche bei Winzern im In- und Ausland verschaffte er sich Kenntnisse im Weinan- und -ausbau und beschloss selbst Wein zu erzeugen. 1998 lieferte er zum letzten Mal an die Genossenschaft ab. Die Reben standen ursprünglich nur im Schlatter Maltesergarten, im Bad Krozinger Steingrüble und im Laufener Altenberg. Seither hat er sein Lagen-Portfolio erweitert, ist heute im Dottinger Castellberg und im Staufener Schlossberg vertreten, ebenso im Auggener Letten und im Ehrenstetter Ölberg, alles bekannte Lagen im Markgräflerland, inzwischen besitzt er aber auch im Breisgau Weinberge, im Glottertal genau genommen, in der Lage Roter Bur. Wichtigste Rebsorte ist ganz klar der Spätburgunder, der 60 Prozent der Weinberge von Martin Waßmer einnimmt. Hinzu kommen Weißburgunder und Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, sowie ein wenig Riesling, Muskateller, Müller-Thurgau, Gewürztraminer und Gut­edel. Alle Weine werden möglichst mit ihren natürlichen Hefen vergoren und recht lange auf der Hefe ausgebaut. Die Rotweine kommen alle ins Holzfass, die besten Qualitäten ins Barrique. Die Klärung erfolgt durch Absetzen der Schwebstoffe, filtriert wird möglichst nicht. Anfangs gab es nur trockene Weine bei Martin Waßmer, in den letzten Jahren aber wartet er immer wieder auch mit edelsüßen Weinen auf. An der Spitze des Sortiments stehen Lagenweine, die Topweine werden als „GC“ bezeichnet. In dieser Linie, die die SW-Linie als vormalige Top-Linie ablöste, gab es seit 2003 einen Pinot Noir ohne Lagenbezeichnung, aus dem dann mit dem Jahrgang 2009 zwei Weine mit Lagenbezeichnung wurden, die Pinot Noir von Maltesergarten und Castellberg. Im gleichen Jahrgang 2009 gab es mit Weißburgunder und Chardonnay aus dem Castellberg erstmals zwei weiße GC-Weine. 2011 gab es erstmals einen Grauburgunder GC aus dem Castellberg, 2012 einen Grauburgunder GC aus dem Auggener Letten, seit dem Jahrgang 2014 komplettieren die GC-Spätburgunder aus dem Ehrenstetter Ölberg und dem Glottertäler Roter Bur das Top-Segment, 2016 kam ein Grauburgunder aus dem Achkarrer Schlossberg hinzu.

Kontakt. 

Am Sportplatz 3
79189  Bad Krozingen-Schlatt

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-18 Uhr, Sa. 10-16 Uhr, So. & Feiertage 10-16 Uhr (April-Juni)

Besonderheiten

Bauernladen

Besitzer

Martin Waßmer
Baden
40 Hektar
200.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Chapelle" Rotwein trocken Ehrenstetter Ölberg

2021

14 %

91

Chardonnay "GC" trocken Dottinger Castellberg

2021

13 %

93

Chardonnay "SW" trocken Markgräflerland

2021

13,5 %

89

Grauer Burgunder "GC" trocken Achkarrer Schlossberg

2021

13 %

92

Grauer Burgunder "GC" trocken Auggener Letten

2021

13 %

90

Grauer Burgunder "GC" trocken Dottinger Castellberg

2021

13,5 %

90

Pinot "S" trocken Rittliberg

2021

13 %

92

Pinot Noir "GC" trocken Dottinger Castellberg

2021

13,5 %

94

Pinot Noir "GC" trocken Schlatter Maltesergarten

2021

13,5 %

94

Sauvignon Blanc "SW" trocken Markgräflerland

2022

13 %

88

Lagen

Maltesergarten (Schlatt)
Castellberg (Dottingen)
Letten (Auggen)
Oelberg (Ehrenstetten)
Schlossberg (Staufen)
Altenberg (Laufen)
Roter Bur (Glottertal)
Schlossberg (Achkarren)

Rebsorten

Spätburgunder (60%)
Weißburgunder (10%)
Grauburgunder (10%)
Sauvignon Blanc (5%)
Chardonnay (5%)
Martin Waßmer
© Weingut Martin Waßmer

Winzer

Martin Waßmer stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb, der schon seit Generationen auch Weinbau betreibt. Während seiner Ausbildung zum Koch begann er 1980 mit dem Anbau von Spargel. Spargel und Erdbeeren sind flächenmäßig seine wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte. Seine Liebe gilt aber dem Wein. Durch Seminare und Besuche bei Winzern im In- und Ausland verschaffte er sich Kenntnisse im Weinan- und -ausbau und beschloss selbst Wein zu erzeugen. 1998 lieferte er zum letzten Mal an die Genossenschaft ab. Die Reben standen ursprünglich nur im Schlatter Maltesergarten, im Bad Krozinger Steingrüble und im Laufener Altenberg. Seither hat er sein Lagen-Portfolio erweitert, ist heute im Dottinger Castellberg und im Staufener Schlossberg vertreten, ebenso im Auggener Letten und im Ehrenstetter Ölberg, alles bekannte Lagen im Markgräflerland, inzwischen besitzt er aber auch im Breisgau Weinberge, im Glottertal genau genommen, in der Lage Roter Bur. Wichtigste Rebsorte ist ganz klar der Spätburgunder, der 60 Prozent der Weinberge von Martin Waßmer einnimmt. Hinzu kommen Weißburgunder und Grauburgunder, Chardonnay und Sauvignon Blanc, sowie ein wenig Riesling, Muskateller, Müller-Thurgau, Gewürztraminer und Gut­edel. Alle Weine werden möglichst mit ihren natürlichen Hefen vergoren und recht lange auf der Hefe ausgebaut. Die Rotweine kommen alle ins Holzfass, die besten Qualitäten ins Barrique. Die Klärung erfolgt durch Absetzen der Schwebstoffe, filtriert wird möglichst nicht. Anfangs gab es nur trockene Weine bei Martin Waßmer, in den letzten Jahren aber wartet er immer wieder auch mit edelsüßen Weinen auf. An der Spitze des Sortiments stehen Lagenweine, die Topweine werden als „GC“ bezeichnet. In dieser Linie, die die SW-Linie als vormalige Top-Linie ablöste, gab es seit 2003 einen Pinot Noir ohne Lagenbezeichnung, aus dem dann mit dem Jahrgang 2009 zwei Weine mit Lagenbezeichnung wurden, die Pinot Noir von Maltesergarten und Castellberg. Im gleichen Jahrgang 2009 gab es mit Weißburgunder und Chardonnay aus dem Castellberg erstmals zwei weiße GC-Weine. 2011 gab es erstmals einen Grauburgunder GC aus dem Castellberg, 2012 einen Grauburgunder GC aus dem Auggener Letten, seit dem Jahrgang 2014 komplettieren die GC-Spätburgunder aus dem Ehrenstetter Ölberg und dem Glottertäler Roter Bur das Top-Segment, 2016 kam ein Grauburgunder aus dem Achkarrer Schlossberg hinzu.

Aktuelle Kollektion

Eine ganz starke Kollektion präsentiert Martin Waßmer in diesem Jahr. Schon die weißen SW-Weine sind stark, Der Sauvignon Blanc zeigt ein wenig Stachelbeeren und Mango, ist frisch, klar und zupackend, der Weißburgunder ist herrlich eindringlich, reintönig, füllig und saftig, der Chardonnay zeigt feine rauchige Noten und etwas Toast, ist frisch, zupackend, strukturiert. Der Weißburgunder vom Staufener Schlossberg ist sehr offen und intensiv, zeigt gute Konzentration, rauchige Noten, ist füllig und saftig, besitzt viel reife Frucht und Substanz. Noch spannender ist der Weißburgunder vom Castellberg, ebenfalls offen und intensiv, zeigt gelbe Früchte, etwas Vanille, ist frisch, präzise und zupackend. Nun die Grauburgunder: Der Castellberg zeigt reintönige Frucht, ist füllig, kraftvoll, noch enorm jugendlich; etwas Toast und Würze findet man beim Auggener Letten im Bouquet, er besitzt Fülle, Kraft, Substanz und Frische, braucht aber ebenfalls noch viel Zeit; faszinierend reintönig und intensiv ist der Wein vom Achkarrer Schlossberg, besitzt Fülle, Saft und Harmonie. Vom Chardonnay gibt es nur einen Lagenwein, aber der ist großartig, der Castellberg zeigt herrlich viel Frucht, ist kraftvoll, stoffig, nachhaltig, noch sehr jugendlich. Super beeindruckend sind auch wieder die Roten. Der Syrah ist faszinierend reintönig, frisch, pfeffrig, zupackend, die Bordeaux-Cuvée Chapelle besitzt Struktur und Frucht, ist zupackend, frisch. Toll ist auch wieder die Spätburgunder-Linie, angefangen vom geradlinigen, kraftvollen SW. Der Steingrüble-Spätburgunder ist faszinierend reintönig, besitzt Frische und Grip, was auch für den lebhaften, fruchtbetonten, johannisbeerfruchtigen Rittliberg gilt. Der Wein vom Ölberg ist kraftvoll, strukturiert, der Roter Bur ist faszinierend reintönig, kraftvoll, fruchtbetont, druckvoll und nachhaltig. Der Maltesergarten ist fruchtbetont, etwas floral, recht offen, besitzt Struktur, Druck und viel Länge, der Castellberg ist deutlich würziger, sehr präzise und zupackend, noch recht holzbetont, nachhaltig. Großartige Kollektion!