Weingut Weltner

Seit dem 16. Jahrhundert betreibt die Familie Weinbau, seit vier Generationen in Rödelsee. Seit 2005 führt Paul Weltner das Gut. Seine Weinberge liegen an den südwestlichen Hängen des Schwanberges, in den Rödelseer Lagen Küchenmeister – mit der Hoheleite – und Schwanleite sowie im Iphöfer Julius-Echter-Berg. Seine wichtigste Lage ist der Küchenmeister, dessen Boden aus Schilfsandstein und Dolomit, Gipskeuper und tonigem Mergel mit großen Anteilen an Kalk, Kalium und Magnesium besteht. Aus der Gewanne Hoheleite im Küchenmeister erzeugt er seine Großen Gewächse. Die an den Küchenmeister an­grenzende Lage Schwanleite ist überwiegend nach Westen exponiert. Der Boden besteht aus dem gleichen Mineralienmix wie im Küchenmeister, vor allem im vorderen, an den Küchenmeister angrenzenden Teil der Schwanleite, wo Paul Weltner alte Scheurebe- und Silvanerreben stehen hat. Südöstlich grenzt an den Küchenmeister der Julius-Echter-Berg, dort baut Paul Weltner Silvaner, Riesling und Weißburgunder an. Mehr als die Hälfte seiner Weinberge ist mit Silvaner bestockt, dazu gibt es Riesling, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Scheu­rebe und Sauvignon Blanc, aber auch Spätburgunder und Domina. 90 Prozent der Weine werden trocken ausgebaut. Das Programm ist vierstufig gegliedert in Gutsweine, Ortsweine, dann folgen die Erste Lage-Weine aus den Lagen Küchenmeister, Schwanleite (mit Silvaner und Scheurebe von 1968 gepflanzten Reben) und Julius-Echter-Berg, an der Spitze stehen die beiden Großen Gewächse aus der Hoheleite, Silvaner und Riesling, Letzterer wurde erstmals im Jahrgang 2012 als Großes Gewächs erzeugt. Schon seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Paul Weltner, schon damals waren wir sehr angetan von der Frische und Reintönigkeit aller Weine, aller Rebsorten. Seither ist es stetig weiter vorangegangen, die Weine haben an Fülle und Ausdruck gewonnen ohne diese Reintönigkeit zu verlieren, von den Gutsweinen bis hin zur Spitze sind alle Kollektionen immer sehr zuverlässig.

Kontakt. 

Wiesenbronner Straße 17
97348  Rödelsee

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 9-12 + 13:30-18 Uhr, Sa. 10-15 Uhr

Besitzer

Paul Weltner

Kellermeister

Paul Weltner
Franken
11 Hektar
70.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Chardonnay trocken Rödelsee

2022

13 %

88

Riesling "GG" Rödelsee Hoheleite

2022

12,5 %

93

Riesling trocken Rödelsee

2022

12 %

88

Riesling trocken Rödelseer Küchenmeister

2022

12,5 %

90

Sauvignon Blanc trocken Rödelseer Küchenmeister

2022

13 %

89

Scheurebe trocken Rödelseer Schwanleite

2022

12,5 %

89

Spätburgunder trocken Rödelsee

2021

13 %

87

Spätburgunder trocken Rödelseer Küchenmeister

2021

13 %

90

Sylvaner "GG" Rödelsee Hoheleite

2022

13 %

92

Sylvaner trocken "Alte Reben" Rödelseer Schwanleite

2022

12,5 %

90

Lagen

Küchenmeister (Rödelsee)
Hoheleite
Schwanleite (Rödelsee)
Julius-Echter-Berg (Iphofen)

Rebsorten

Silvaner (55%)
Riesling (15%)
Scheurebe (10%)
Weißburgunder
Sauvignon Blanc
Spätburgunder
Paul Weltner
© Andreas Durst

Winzer

Seit dem 16. Jahrhundert betreibt die Familie Weinbau, seit vier Generationen in Rödelsee. Seit 2005 führt Paul Weltner das Gut. Seine Weinberge liegen an den südwestlichen Hängen des Schwanberges, in den Rödelseer Lagen Küchenmeister – mit der Hoheleite – und Schwanleite sowie im Iphöfer Julius-Echter-Berg. Seine wichtigste Lage ist der Küchenmeister, dessen Boden aus Schilfsandstein und Dolomit, Gipskeuper und tonigem Mergel mit großen Anteilen an Kalk, Kalium und Magnesium besteht. Aus der Gewanne Hoheleite im Küchenmeister erzeugt er seine Großen Gewächse. Die an den Küchenmeister an­grenzende Lage Schwanleite ist überwiegend nach Westen exponiert. Der Boden besteht aus dem gleichen Mineralienmix wie im Küchenmeister, vor allem im vorderen, an den Küchenmeister angrenzenden Teil der Schwanleite, wo Paul Weltner alte Scheurebe- und Silvanerreben stehen hat. Südöstlich grenzt an den Küchenmeister der Julius-Echter-Berg, dort baut Paul Weltner Silvaner, Riesling und Weißburgunder an. Mehr als die Hälfte seiner Weinberge ist mit Silvaner bestockt, dazu gibt es Riesling, Weißburgunder, Müller-Thurgau, Scheu­rebe und Sauvignon Blanc, aber auch Spätburgunder und Domina. 90 Prozent der Weine werden trocken ausgebaut. Das Programm ist vierstufig gegliedert in Gutsweine, Ortsweine, dann folgen die Erste Lage-Weine aus den Lagen Küchenmeister, Schwanleite (mit Silvaner und Scheurebe von 1968 gepflanzten Reben) und Julius-Echter-Berg, an der Spitze stehen die beiden Großen Gewächse aus der Hoheleite, Silvaner und Riesling, Letzterer wurde erstmals im Jahrgang 2012 als Großes Gewächs erzeugt. Schon seit der ersten Ausgabe empfehlen wir die Weine von Paul Weltner, schon damals waren wir sehr angetan von der Frische und Reintönigkeit aller Weine, aller Rebsorten. Seither ist es stetig weiter vorangegangen, die Weine haben an Fülle und Ausdruck gewonnen ohne diese Reintönigkeit zu verlieren, von den Gutsweinen bis hin zur Spitze sind alle Kollektionen immer sehr zuverlässig.

Aktuelle Kollektion

Wir wissen schon lange, dass Paul Weltner tolle Silvaner und Rieslinge erzeugt, und dass er auch mit Scheurebe und Sauvignon Blanc punkten kann. Überrascht hat er uns in diesem Jahr mit seinen Spätburgundern und auch sein Weißburgunder präsentiert sich in Bestform. Schon der Guts-Spätburgunder ist zeigt Frische und reintönige Frucht, rote Früchte, etwas Preiselbeeren, ist lebhaft und zupackend, besitzt gute Struktur und Grip. Der Erste Lage-Spätburgunder vom Küchenmeister ist besser denn je, fruchtbetont und intensiv, zeigt feine Frische, ist reintönig und zupackend im Mund, besitzt Kraft und Grip. Der Weißburgunder vom Küchenmeister ist wunderschön reintönig im Bouquet, zeigt weiße Früchte, ist klar, frisch und präzise im Mund, wie an der Schnur gezogen. Auch der Weißburgunder Ortswein überzeugt, ist fruchtbetont, lebhaft, angenehm leicht und zupackend. Noch ein weiterer Erste Lage-Wein vom Küchenmeister präsentiert sich besser denn je, der Riesling, er zeigt klare reife Frucht im herrlich eindringlichen Bouquet, ist frisch, reintönig, zupackend, besitzt viel Grip und dezent mineralische Noten. Auch der Riesling Ortswein präsentiert sich besser denn je, ist frisch, fruchtbetont, reintönig und zupackend. Angeführt wird das vorgestellte Riesling-Trio selbstverständlich vom Großen Gewächs aus der Hoheleite, das viel Konzentration und reintönige Frucht im Bouquet zeigt, klar und präzise im Mund ist, druckvoll, mineralisch und nachhaltig. Erstaunlicherweise ist der Sylvaner aus der Hoheleite meist verschlossener als der Riesling, auch 2022 ist das wieder so, er ist enorm würzig und eindringlich im Bouquet, sehr eigenständig, ist sehr unruhig dann im Mund, druckvoll, zurückhaltend in der Frucht, aber enorm mineralisch und nachhaltig – ein Langstreckenläufer. Aber man kann sich zuerst ja an die drei Erste Lage-Sylvaner halten, die deutlich präsenter sind, aber auch sehr unterschiedlich. Enorm füllig und saftig ist der Wein vom Julius-Echter-Berg, besitzt viel reife Frucht und Substanz – wer beim Silvaner ein Maul voll Wein braucht, der ist hier richtig. Der Küchenmeister-Sylvaner besticht durch seine Ausgewogenheit, durch reintönige Frucht und Länge. Ein klein wenig spannender noch finden wir im Jahrgang 2022 den Sylvaner von alten Reben in der Schwanleite, der faszinierend harmonisch, elegant und lang ist. Immer zuverlässig ist der Rödelseer Sylvaner, und Chardonnay könnte auch hier zukünftig wichtiger werden.