Weingut Wöhrle

Das Weingut der Familie Wöhrle ist ein Familienbetrieb, der 1979 aus dem traditionsreichen Weingut der Stadt Lahr und dem Weinbaubetrieb Wöhrle entstanden ist. 1988 haben Hans und Monika Wöhrle ein Drittel der Rebfläche auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt, seit 1990 wird die gesamte Fläche ökologisch bewirtschaftet. Heute führt ihr Sohn Markus Wöhrle zusammen mit Ehefrau Tanja den Betrieb. Die Reben stehen alle am Lahrer Schutterlindenberg. Da der Schutterlindenberg aber mit der Einführung des Deutschen Weingesetzes zur Großlage „befördert“ wurde, nutzt man seit dem Jahrgang 2004 anstelle der Bezeichnung Schut­ter­lindenberg den Lagennamen Lahrer Kro­nenbühl. Die Großen Gewächse tragen seit dem Jahrgang 2009 die Lagenbezeichnungen Herrentisch und Kirch­gasse. Der Herrentisch ist eine 5 Hektar große Südlage mit tiefgründigen Löss- und Lösslehmböden, von dort kommt aus einem halben Hektar großen Weinberg der Weißburgunder. Grau- und Spätburgunder kommen aus der Kirchgasse, einem 3 Hektar großen Südhang mit humusreichem Lösslehmboden, der sich im Alleinbesitz des Weingutes befindet und als neue Einzel­lage anerkannt wurde. Im Anbau do­­m­inieren die Burgundersorten und Riesling, bereits seit 1990 gibt es auch Chardonnay, hinzu kommen ein wenig pilz­resis­ten­te Sorten wie Jo­hanniter und Bronner. Rote Sorten nehmen inzwischen 30 Prozent der Rebfläche ein, Spätburgunder ist die wichtigste Rebsorte im Betrieb. Alle Weine werden grundsätzlich durchgegoren. Die weißen Großen Gewächse werden komplett im Halbstück ausgebaut, zur Hälfte werden neue Fässer genutzt, der Spätburgunder aus der Kirchgasse wird in neuen Barriques ausgebaut. Das Sortiment ist vierstufig gegliedert, wobei das Basis-Segment (die Gutsweine) praktisch keine Bedeutung hat. Wichtig im Programm sind die Lahrer Ortsweine, die ehemaligen Kabinettweine, die seit dem Jahrgang 2014 keine Prädikatsbezeichnung mehr tragen, aber nach wie vor „Kabinett-Charakter“ aufweisen. Dann folgen die Erste Lage-Weine aus dem Kronenbühl, die früheren trockenen Spätlesen. An der Spitze der Kollektion stehen die Großen Gewächse, Grauburgunder und Spätburgunder aus Kirchgasse und Weißburgunder aus Herrentisch, seit dem Jahrgang 2012 gibt es den Chardonnay Gottsacker von den ältesten Chardonnayreben, die in der gleichnamigen Gewanne auf tiefgründigen, kalkhaltigen Böden wachsen (2020 in die Lagenrolle eingetragen); mit dem Jahrgang 2019 kam der Chardonnay Teufelslochgasse neu ins Programm, aus einer Gewanne mit Dichtpflanzung, die Gewanne „Unten an der Teufelslochgasse“ wurde 2020 ebenfalls in die Lagenrolle eingetragen.

Kontakt. 

Weinbergstraße 3
77933  Lahr

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 17-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr, gerne nach Vereinbarung

Besitzer

Markus & Tanja Wöhrle
Baden
18 Hektar
110.000 Flaschen

Aktuelle Weine

Auxerrois trocken Lahrer

2022

12 %

85

Chardonnay "GG" "Gottsacker" Lahrer Kronenbühl

2021

13 %

92

Chardonnay "GG" Teufelslochgasse

2021

13 %

94

Chardonnay trocken Lahrer Kronenbühl

2022

13 %

89

Grauburgunder "GG" Lahrer Kirchgasse

2021

13 %

92

Grauburgunder trocken Lahrer Kronenbühl

2022

13 %

88

Grauburgunder trocken Lahrer

2022

12,5 %

85

Spätburgunder "GG" Lahrer Kirchgasse

2016

13 %

92

Spätburgunder "GG" Lahrer Kirchgasse

2021

13 %

92

Spätburgunder trocken Lahrer Kronenbühl

2021

13 %

89

Lagen

Kronenbühl (Lahr)
Gottsacker (Lahr)
Kirchgasse (Lahr)
Herrentisch (Lahr)
Unten an der Teufelslochgasse (Lahr)

Rebsorten

Grauburgunder (24%)
Spätburgunder (27%)
Weißburgunder (16%)
Auxerrois (13%)
Riesling (3%)
Müller-Thurgau (5%)
Chardonnay (5%)
Muskateller (2%)
Markus & Tanja Wöhrle
© Weingut Wöhrle

Winzer

Das Weingut der Familie Wöhrle ist ein Familienbetrieb, der 1979 aus dem traditionsreichen Weingut der Stadt Lahr und dem Weinbaubetrieb Wöhrle entstanden ist. 1988 haben Hans und Monika Wöhrle ein Drittel der Rebfläche auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt, seit 1990 wird die gesamte Fläche ökologisch bewirtschaftet. Heute führt ihr Sohn Markus Wöhrle zusammen mit Ehefrau Tanja den Betrieb. Die Reben stehen alle am Lahrer Schutterlindenberg. Da der Schutterlindenberg aber mit der Einführung des Deutschen Weingesetzes zur Großlage „befördert“ wurde, nutzt man seit dem Jahrgang 2004 anstelle der Bezeichnung Schut­ter­lindenberg den Lagennamen Lahrer Kro­nenbühl. Die Großen Gewächse tragen seit dem Jahrgang 2009 die Lagenbezeichnungen Herrentisch und Kirch­gasse. Der Herrentisch ist eine 5 Hektar große Südlage mit tiefgründigen Löss- und Lösslehmböden, von dort kommt aus einem halben Hektar großen Weinberg der Weißburgunder. Grau- und Spätburgunder kommen aus der Kirchgasse, einem 3 Hektar großen Südhang mit humusreichem Lösslehmboden, der sich im Alleinbesitz des Weingutes befindet und als neue Einzel­lage anerkannt wurde. Im Anbau do­­m­inieren die Burgundersorten und Riesling, bereits seit 1990 gibt es auch Chardonnay, hinzu kommen ein wenig pilz­resis­ten­te Sorten wie Jo­hanniter und Bronner. Rote Sorten nehmen inzwischen 30 Prozent der Rebfläche ein, Spätburgunder ist die wichtigste Rebsorte im Betrieb. Alle Weine werden grundsätzlich durchgegoren. Die weißen Großen Gewächse werden komplett im Halbstück ausgebaut, zur Hälfte werden neue Fässer genutzt, der Spätburgunder aus der Kirchgasse wird in neuen Barriques ausgebaut. Das Sortiment ist vierstufig gegliedert, wobei das Basis-Segment (die Gutsweine) praktisch keine Bedeutung hat. Wichtig im Programm sind die Lahrer Ortsweine, die ehemaligen Kabinettweine, die seit dem Jahrgang 2014 keine Prädikatsbezeichnung mehr tragen, aber nach wie vor „Kabinett-Charakter“ aufweisen. Dann folgen die Erste Lage-Weine aus dem Kronenbühl, die früheren trockenen Spätlesen. An der Spitze der Kollektion stehen die Großen Gewächse, Grauburgunder und Spätburgunder aus Kirchgasse und Weißburgunder aus Herrentisch, seit dem Jahrgang 2012 gibt es den Chardonnay Gottsacker von den ältesten Chardonnayreben, die in der gleichnamigen Gewanne auf tiefgründigen, kalkhaltigen Böden wachsen (2020 in die Lagenrolle eingetragen); mit dem Jahrgang 2019 kam der Chardonnay Teufelslochgasse neu ins Programm, aus einer Gewanne mit Dichtpflanzung, die Gewanne „Unten an der Teufelslochgasse“ wurde 2020 ebenfalls in die Lagenrolle eingetragen.

Aktuelle Kollektion

Eine sehr überzeugende Kollektion präsentiert Markus Wöhrle in diesem Jahr mit zuverlässigen, frischen Lahrer Ortsweinen, fülligen, schön sortentypischen Erste Lage-Weinen vom Kronenbühl und faszinierenden Großen Gewächsen. Der Lahrer Auxerrois ist fruchtbetont, lebhaft, reintönig, besitzt viel Frische und Grip. Auch der Lahrer Weißburgunder besticht mit seiner reintönigen Frucht, ist lebhaft, frisch, geradlinig, und auch der Lahrer Grauburgunder reiht sich hier ein, setzt ganz auf Frische und Frucht. Spürbar mehr Fülle und Substanz besitzen die Erste Lage-Weißweine vom Kronenbühl. Der Weißburgunder zeigt viel Frucht und Konzentration im Bouquet, ist füllig und saftig im Mund, besitzt gute Struktur, klare Frucht und Grip. Der Grauburgunder zeigt gute Konzentration, reintönige Frucht, feine Frische, ist etwas kompakter im Mund, besitzt ebenfalls gute Fülle und Saft. Sehr offen ist der Chardonnay im Bouquet, fruchtbetont, reintönig, zeigt ganz dezent Ananas, besitzt viel reife Frucht, gute Struktur und Frische. Die Großen Gewächse zeigen sehr hohes Niveau, gehören alle zu den Jahrgangsbesten in Deutschland. Der Weißburgunder vom Herrentisch zeigt rauchig-würzige Noten, eine deutliche Reduktion, ist frisch, reintönig, präzise, druckvoll. Eine eindringliche Reduktionsnote dominiert auch das Bouquet des Kirchgasse-Grauburgunders, er ist fruchtbetont, druckvoll und enorm präzise bei dezenten Tanninen. Eine deutliche Reduktionsnote zeigt auch der Chardonnay Gottsacker, etwas gelbe Früchte, ist füllig, druckvoll im Mund, besitzt gute Substanz, ist noch jugendlich. Der Wein von der Teufelslochgasse zeigt viel Konzentration, herrlich viel Frucht, gelbe Früchte, ist füllig, kraftvoll, strukturiert und nachhaltig. Der Kronenbühl-Spätburgunder zeigt viel Intensität, ist wild, zupackend, strukturiert, das Große Gewächs zeigt viel Konzentration und Intensität, besitzt Kraft, Struktur und Grip – der 2016er zeigt die gleiche Stilistik, ist immer noch jugendlich.