Weingut Zimmerle

Die Weinbautradition der aus Südtirol stammenden Familie lässt sich bis ins Jahr 1647 zurückverfolgen. 1979 verlies Friedrich Zimmerle die Genossenschaft und begann mit der Selbstvermarktung. 2016 hat Jens Zimmerle den Betrieb von seinem Vater übernommen (schon zuvor war er für den Weinausbau zuständig), führt ihn heute mit Ehefrau Yvette. Jens Zimmerle hatte in Heilbronn Weinwirtschaft studiert, dann in Bordeaux gearbeitet. Seine Weinberge liegen in den Korber Lagen Berg und Sommerhalde, im Kleinheppacher Steingrüble, in der Großheppacher Wanne, sowie in Steinreinach (Hörnle), Hanweiler und Breuningsweiler. Vielfältige Bodentypen, wie Bunter Mergel, ver­­schiedene Keuperarten, Muschelkalk, und unterschiedliche Höhenlagen bieten die Möglichkeit jede Rebsorte an ihrem optimalen Standort anzubauen. Die Weinberge werden biologisch bewirtschaftet, zertifiziert. Jens Zimmerle baut zu zwei Drittel Rotweinsorten und zu einem Drittel Weißweinsorten an. An roten Sorten gibt es Spätburgunder, Zweigelt, Lemberger, Merlot und Cabernet Sauvignon, Trollinger darf natürlich auch nicht fehlen, hinzu kommen die weißen Sorten Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Grauburgunder und Viognier, der zuerst 2007 gepflanzt wurde, heute gibt es einen knappen Hektar. Die Weißweine werden kalt vergoren, die Rotweine nach Saftabzug maischevergoren (3 bis 4 Wochen, der Spätburgunder etwas kürzer), ausgesuchte Weine kommen 14 bis 24 Monate ins Barrique. Für seine Barriqueweine nutzt Jens Zimmerle überwiegend französische, aber auch schwäbische Eiche, den Neuholzanteil hat er in den letzten Jahren reduziert. An der Spitze des Sortiments stehen die Goldadler-Weine, sowie im Barrique ausgebaute Cuvées, die Cuvée Triologie aus Cabernet Sauvignon, Merlot und etwas Zweigelt und die nur in wenigen Jahren, erstmals 2005, erzeugte Cuvée „Age virilter time deum“, die jeweils zur Hälfte aus Cabernet Sauvignon und Merlot besteht. Am Ortsrand von Korb, schon auf Waiblinger Gemarkung, wurde ein neues Weingut mit Besenwirtschaft und einer Ferienwohnung errichtet, das im August 2022 bezogen wurde.

Kontakt. 

Belzer 100
71334  Waiblingen-Beinstein

Öffnungszeiten

Mo.-Fr. 17-18:30 Uhr, Sa. 9-15 Uhr

Besitzer

Jens Zimmerle

Betriebsleiter

Friedrich Zimmerle
Württemberg
16 Hektar
80.000-100.000 Flaschen

Aktuelle Weine

"Age" Rotwein trocken

2020

14 %

Chardonnay trocken "Réserve"

2022

13 %

Chardonnay trocken Berg

2022

13 %

Grauburgunder trocken "Goldadler" Korber Berg

2022

13,5 %

Lemberger trocken "Goldadler" Korber Berg

2018

13,5 %

Lemberger trocken "Goldadler" Korber Berg

2020

13,5 %

Lemberger trocken "Kerf"

2020

13 %

Sauvignon Blanc trocken "Goldadler" Sommerhalde

2022

14 %

Sauvignon Blanc trocken Vogel

2022

13 %

Spätburgunder trocken "Dreiegg"

2013

13,5 %

Lagen

Sommerhalde (Korb)
Berg (Korb)
Greiner (Kleinheppach)
Wanne (Großheppach)

Rebsorten

Riesling (15%)
Trollinger (15%)
Merlot (10%)
Lemberger (10%)
Spätburgunder (10%)
Sauvignon Blanc (10%)
Chardonnay (10%)
Jens & Yvette Zimmerle
© Weingut Zimmerle

Winzer

Die Weinbautradition der aus Südtirol stammenden Familie lässt sich bis ins Jahr 1647 zurückverfolgen. 1979 verlies Friedrich Zimmerle die Genossenschaft und begann mit der Selbstvermarktung. 2016 hat Jens Zimmerle den Betrieb von seinem Vater übernommen (schon zuvor war er für den Weinausbau zuständig), führt ihn heute mit Ehefrau Yvette. Jens Zimmerle hatte in Heilbronn Weinwirtschaft studiert, dann in Bordeaux gearbeitet. Seine Weinberge liegen in den Korber Lagen Berg und Sommerhalde, im Kleinheppacher Steingrüble, in der Großheppacher Wanne, sowie in Steinreinach (Hörnle), Hanweiler und Breuningsweiler. Vielfältige Bodentypen, wie Bunter Mergel, ver­­schiedene Keuperarten, Muschelkalk, und unterschiedliche Höhenlagen bieten die Möglichkeit jede Rebsorte an ihrem optimalen Standort anzubauen. Die Weinberge werden biologisch bewirtschaftet, zertifiziert. Jens Zimmerle baut zu zwei Drittel Rotweinsorten und zu einem Drittel Weißweinsorten an. An roten Sorten gibt es Spätburgunder, Zweigelt, Lemberger, Merlot und Cabernet Sauvignon, Trollinger darf natürlich auch nicht fehlen, hinzu kommen die weißen Sorten Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Grauburgunder und Viognier, der zuerst 2007 gepflanzt wurde, heute gibt es einen knappen Hektar. Die Weißweine werden kalt vergoren, die Rotweine nach Saftabzug maischevergoren (3 bis 4 Wochen, der Spätburgunder etwas kürzer), ausgesuchte Weine kommen 14 bis 24 Monate ins Barrique. Für seine Barriqueweine nutzt Jens Zimmerle überwiegend französische, aber auch schwäbische Eiche, den Neuholzanteil hat er in den letzten Jahren reduziert. An der Spitze des Sortiments stehen die Goldadler-Weine, sowie im Barrique ausgebaute Cuvées, die Cuvée Triologie aus Cabernet Sauvignon, Merlot und etwas Zweigelt und die nur in wenigen Jahren, erstmals 2005, erzeugte Cuvée „Age virilter time deum“, die jeweils zur Hälfte aus Cabernet Sauvignon und Merlot besteht. Am Ortsrand von Korb, schon auf Waiblinger Gemarkung, wurde ein neues Weingut mit Besenwirtschaft und einer Ferienwohnung errichtet, das im August 2022 bezogen wurde.

Aktuelle Kollektion

Eine tolle Kollektion präsentiert Jens Zimmerle auch in diesem Jahr. Der Sauvignon Blanc Vogel ist herrlich reintönig, frisch und zupackend, der im 300 Liter-Fass ausgebaute Chardonnay Berg besitzt gute Fülle, klare Frucht und Harmonie. Der ebenso ausgebaut Viognier Berg zeigt viel Frische und sortentypische Frucht, ist intensiv, füllig, kraftvoll, noch jugendlich. Alle drei stammen aus dem Jahrgang 2022, was auch für die folgenden vier weißen Réserve-Weine gilt. Der Sauvignon Blanc, komplett im gebrauchten Holz ausgebaut, stammt aus der Sommerhalde, ist herrlich eindringlich und konzentriert, besitzt Fülle, Kraft und Substanz. Der Chardonnay stammt vom Korber Berg, zeigt eine leichte Reduktion, etwas Pfirsich, besitzt gute Struktur und Druck. Der Viognier ist faszinierend konzentriert und eindringlich, reintönig, kraftvoll, saftig und lang. Der Grauburgunder zeigt viel reife Frucht, ist sehr offen, füllig, kraftvoll, besitzt gute Struktur und Grip. Auch bei den Rotweinen ist das Einstiegsniveau sehr hoch, der Spätburgunder Glüver ist fruchtbetont, frisch, zupackend, der Lemberger Kerf besitzt viel reintönige Frucht und Grip, der Zweigelt Herrschaft viel Frucht, Frische, Tannine, und auch die Merlot-basierte Cuvée Trio setzt ganz auf Frucht. Die Weine der Goldadler-Linie, Jahrgang 2020, sind kraftvoller, intensiver. Der Trollinger zeigt intensiv Kirschen ist stoffig, der 2020er Goldadler-Lemberger ist enorm würzig, zeigt etwas Toast, viel reife Frucht, dunkle Früchte, Herzkirschen, ist enorm konzentriert, besitzt herrlich viel Frucht und Saft, auch 2018 ist noch sehr jugendlich. Der Zweigelt ist reintönig, enorm fruchtintensiv, der Spätburgunder besitzt ebenfalls viel Frucht und Intensität, Kraft und Grip, er ist dem faszinierend reintönigen Réserve-Spätburgunder ebenbürtig, der ebenfalls vom Korber Berg stammt, allerdings vom 777-Klon – 2013, damals noch Dreiegg genannt, ist wunderschön harmonisch und lang. Die Cuvée Trilogie, Merlot mit Cabernet Sauvignon und etwas Cabernet Franc, besitzt viel Frucht, Kraft, Tannine. Klares Highlight aber ist die Cuvée Age, die viel Frucht, Intensität, Kraft, Komplexität und Länge besitzt – ein großartiger Wein!